Eine Erfahrung reicher

Gemeinsam

Heute trafen wir uns, früh morgens bereits um 9:30 Uhr in Wuppertal-Oberbarmen. Von da aus fuhren wir mit einem Reisebus nach Düsseldorf. Wir wurden heute nämlich vom Orden der Hermanas de Claraval eingeladen.

Der Besuch des Herz Jesu Klosters in Düsseldorf begann mit einer Begrüßungsmesse. Interessanterweise befanden sich in diesem Kloster 17 Ordensfrauen aus der ganzen Welt.

Die Kommunikation untereinander erfolgt in der spanischen Sprache, da das Mutterhaus in Peru liegt. Die Ordensschwestern leben nach den Regeln des heiligen Benedikt.

Daraufhin durften wir mit den Nonnen in einen Dialog treten, bei dem von uns Fragen gestellt wurden.

Eine Frage, die wichtig erschien, wurde folglich gestellt:

»Hatten Sie Zweifel an der Berufung?«

Die Frage wurde ruhig und überlegt beantwortet. Eine Ordensschwester sagte:
„Bevor das feierliche Versprechen abgegeben wird, hat man Zeit nachzudenken. Somit muss man sich sicher sein und entschlossen handeln. Der Anfang der Reise war schwer, aber nach einiger Zeit wurde sie mit Gottes Hilfe schön“

Eine weitere Frage kam hinterher und lautete:

»Wie reagierte die Familie auf diese Lebensentscheidung?«

Hierbei kamen unterschiedliche Antworten zurück, die durch verschiedene Familiensituationen zustande kamen.

Eine Ordensfrau kam bereits aus einer christlichen Familie und wurde deswegen herzlich unterstützt. Die zweite Ordensfrau hatte es nicht leicht, ihre Familie verstand ihre Entscheidung nicht und dementsprechend schwer war die Wahl und der darauffolgende Weg. Dazu gehört viel Mut.

Solche Besichtigungen dienen vor allem des Kennenlernens der Lebensweise der christlichen Glaubensgemeinschaft: Menschen, wie Du und Ich, die sich entschlossen haben ihr Leben in einem Kloster zu verbringen, um sich gemeinsam auf ihren Glauben zu konzentrieren.

So haben sich auch diese 17 Ordensfrauen dazu entschlossen, ihren geregelten Tagesablauf nur Gott zu widmen damit sie mit einem friedvollen und glücklichen Geist leben können.

Abschließend ist zu erwähnen, dass diese Art und Weise zu leben eine Person sehr glücklich machen kann (so strahlten es die Nonnen aus) und deshalb respektiert werden muss.

Jeder darf seinen Glauben so ausleben wie es ihn glücklich macht.

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