Wie entstehen Neid, Schuld und innerer Streit – und was hat das mit Selbstwert und Gottes Liebe zu tun? In einer Einheit der Firmvorbereitung setzten sich die Jugendlichen mit biblischen Texten und eigenen Erfahrungen auseinander und entdeckten die befreiende Zusage: Gott nimmt jeden Menschen bedingungslos an.
Im Rahmen der Firmvorbereitung beschäftigten sich die Jugendlichen mit der Frage, woher das Böse im eigenen Handeln und in der Welt kommt 🌍. Ausgangspunkt waren die positiven Eigenschaften Gottes ✝️ und deren Umkehrung im Alltag, etwa in Konkurrenz, Ausgrenzung oder Verletzungen.
Ein zentraler Zugang war eine psychologische Deutung der Sündenfallerzählung 🧠. Nicht eine abstrakte Erklärung stand im Mittelpunkt, sondern die Erfahrung: Wer sich als nicht gut genug oder von Gott nicht angenommen erlebt, vergleicht sich leichter mit anderen 👀. Aus diesem Gefühl können Neid 😠 und Eifersucht entstehen – und daraus wiederum verletzendes Verhalten 💔. An den biblischen Figuren Eva 🍎 und Kain 🪨 wurde dieser Zusammenhang anschaulich.
In weiteren Phasen ging es darum, den eigenen Selbstwert zu stärken 💪 und persönliche Stärken bewusster wahrzunehmen ⭐. Den Abschluss bildete die Zusage aus Johannes 3,16f: Gott liebt den Menschen ohne Vorbedingungen ❤️.
Die Jugendlichen bewerteten die Themen als deutlich lebensnah 👍 (Einschätzungen zwischen 3 und 5 auf der Skala). Besonders angesprochen haben sie:
In freien Antworten wurde deutlich, dass viele Neid als alltägliche Erfahrung kennen („Man kann nicht alles haben, was andere haben“).
Das Wissen, von Gott geliebt zu sein ❤️, erleben einige der Jugendlichen als Hilfe, sich selbst mehr zu lieben 💖 und ein besseres Selbstwertgefühl 🌱 zu entwickeln.
Auch als hilfreiche Strategien für die Zukunft nannten sie:
Die Einheit wollte den Jugendlichen Mut machen, sich selbst mit mehr Wohlwollen zu begegnen und aus dem Vertrauen auf Gottes Liebe heraus einen fairen und achtsamen Umgang miteinander einzuüben 🤝.