Jesus: Comeback - Auferstehung

Gruppe Don Bosco

Ein Stein in der Hand, eine Sorge im Herzen - und am Ende eine überraschende Entdeckung:
Unsere Firmkatechese zum Thema Auferstehung begann diesmal ganz anders als gewohnt und führte die Firmlinge Schritt für Schritt zu einer besonderen Erkenntnis.

Eine Katechese mit ungewöhnlichem Start

Diesmal begann unsere Katechese nicht im Marienhaus, sondern fünf Minuten früher vor der Kirche. Die ersten fragenden Blicke ließen nicht lange auf sich warten:

"Gehen wir jetzt etwa zur Abendmesse?"

Noch bevor wir antworten konnten, kam ein überraschter Kantor vorbei, der die Gruppe neugierig musterte:
"So viele Jugendliche zu dieser Zeit?"

Doch statt einer Messe gab es zunächst eine einfache Aufgabe:
"Sucht euch einen Stein - möglichst groß."

Wozu der Stein gut sein sollte, blieb zunächst unser kleines Geheimnis.

Gebet, Bibel und erste Gedanken

Anschließend ging es wie gewohnt ins Marienhaus. Nach dem gemeinsamen Anfangsgebet - diesmal von Helena ausgesucht und vorgetragen - hörten wir einen kurzen Bibeltext aus Offenbarung 1,17-18.

Darauf folgte eine erste kleine Aufgabe:
Die Firmlinge sollten ihren Stein mit einem kurzen Begriff beschriften, der ihre aktuell größte Sorge beschreibt.
Etwas aus der Vergangenheit, der Gegenwart oder vielleicht aus der Zukunft.

Mehr wurde dazu zunächst nicht gesagt.

Auf Spurensuche nach der Auferstehung

Spontan entschieden wir uns danach, für die Gruppenarbeit nach draußen zu gehen, denn das Wetter spielte wunderbar mit. Die Firmlinge teilten sich in drei Gruppen, und jede Gruppe bekam eine eigene Bibelstelle mit einer Leitfrage:

  • Johannes 19,31-42
    Gibt es Hinweise im Text, dass Jesus wirklich gestorben ist?

  • Johannes 20,1-2.11-18
    Wie erkennt Maria Magdalena, dass Jesus auferstanden ist? Welche Rolle spielt das leere Grab?

  • Johannes 20,24-28
    Welche Hinweise gibt der Text darauf, dass Jesus wirklich auferstanden ist und nicht nur symbolisch?

Nach der Rückkehr stellten die Gruppen ihre Gedanken und Entdeckungen vor. Gemeinsam wurde deutlich:
Die biblischen Texte lassen keinen Zweifel daran, dass die Auferstehung mehr ist als nur ein schönes Bild.

Der Stein bekommt eine neue Seite

Nun kamen die Steine wieder ins Spiel.
Was die Firmlinge nicht wussten: Während sie draußen waren, hatten wir ihre Steine auf der Rückseite ergänzt.
Nacheinander erzählten die Jugendlichen von ihrer Sorge, die sie zuvor aufgeschrieben hatten.
Dann drehten sie ihren Stein um.
Auf der Rückseite stand nun ein neues Wort:

"Auferstehung"

Daneben die Bibelstelle 1 Petrus 5,7:

"Werft alle eure Sorge auf ihn, denn er kümmert sich um euch."

Gemeinsam sprachen wir darüber, dass auch Christen Sorgen und Ängste kennen. Der Glaube nimmt sie nicht einfach weg.
Aber er gibt uns eine Gewissheit: Die Auferstehung Jesu gilt auch heute.

Und deshalb dürfen wir unsere Sorgen Jesus anvertrauen - und erfahren, dass sie dadurch leichter werden.

Ein gutes Ende

Zum Abschluss hörten wir noch die Worte Jesu aus Matthäus 11,28-30:

"Kommt alle zu mir, die ihr mühselig und beladen seid;
ich will euch Ruhe verschaffen."

Mit diesem Gedanken endete eine besondere und eindrückliche Katechese über das größte Comeback der Geschichte -
die Auferstehung Jesu.

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