Am 21.3. von 16 bis 18 Uhr machten sich Firmlinge aus den Firmvorbereitungsgruppen aus St. Johann Baptist gemeinsam mit Tim Schoger von der JuLeRu auf den Weg durch Wuppertal – mit einem großen Holzkreuz, ehrlichen Gesprächen und der Erfahrung: Glaube zeigt sich nicht nur im Stillen, sondern auch mitten im Leben. ✨
Sechs Stationen, ein Weg – und viele persönliche Eindrücke: Beim diesjährigen ökumenischen Jugendkreuzweg zogen die Firmlinge vom Bahnhof Loh bis zur Wichernkapelle. Dabei wurde der Kreuzweg nicht nur gegangen, sondern gemeinsam gestaltet.
An jeder Station übernahmen die Jugendlichen selbst Verantwortung: Sie lasen Texte und Gebete, brachten eigene Gedanken ein und sangen miteinander. Ein großes Holzkreuz wurde dabei von Station zu Station weitergereicht – sichtbar, spürbar und manchmal auch herausfordernd. ✝️
Doch was wurde eigentlich inhaltlich bewegt?
Der diesjährige Jugendkreuzweg stand unter dem Leitgedanken: „dahinter. tiefer sehen, weiter gehen“. Es ging darum, nicht an der Oberfläche stehen zu bleiben, sondern genauer hinzuschauen – auf das eigene Leben, auf andere Menschen und auf Gott.
Die einzelnen Stationen griffen zentrale Erfahrungen aus dem Alltag der Jugendlichen auf:
Immer wieder wurde die Lebenswelt der Jugendlichen direkt mit biblischen Erfahrungen verbunden: etwa wenn der Verrat des Petrus mit heutigen Erfahrungen von Enttäuschung und Einsamkeit ins Gespräch gebracht wurde.
Unterwegs entstand mehr als nur ein gemeinsamer Weg: In Gesprächen vertieften die Jugendlichen die Impulsfragen der einzelnen Stationen und nutzten die Zeit, sich gegenseitig besser kennenzulernen. 🚶♀️💬 Glaube wurde hier nicht „unterrichtet“, sondern erlebt und geteilt.
Dabei wurde auch deutlich: Der öffentliche Charakter des Kreuzwegs war für viele zunächst ungewohnt. In der Öffentlichkeit zu beten, zu singen und das Kreuz zu tragen, fühlte sich für einige fremd an. Doch gerade darin lag eine besondere Erfahrung: Alle konnten sich darauf einlassen und aktiv mitgehen. 💪
Am Ende stand ein klares gemeinsames Fazit: Die Veranstaltung wurde von den Jugendlichen als durchweg positiv erlebt – besonders die starke Gemeinschaft hat beeindruckt. 🤝
Zum Abschluss wurde der Bogen zur Firmung geschlagen: Wie die Apostel am Pfingsttag den Mut fanden, öffentlich von ihrem Glauben zu sprechen, so konnten auch die Jugendlichen spüren, was es bedeutet, den eigenen Glauben sichtbar werden zu lassen. 🔥
Der Jugendkreuzweg wurde so zu einem Weg nach außen – und gleichzeitig zu einem Schritt nach innen.
Ein besonderer Dank gilt Tim Schoger, der den Kreuzweg mit uns gestaltet und den Jugendlichen einen intensiven und persönlichen Zugang zu den Stationen eröffnet hat.