Jesus

Andreas und Melanie

Unser Schutzbrief für den Alltag

Heuzutage kann man sich gegen alles mögliche...aber auch unmögliche versichern lassen:

Entführung durch Außerirdische
Voraussetzung: die Aliens müssen uns auch wieder sicher nach Hause bringen - und selbstverständlich müssen wir auch einen entsprechenden Nachweis unserer Entführung aufbringen - aber das versteht sich ja von selbst...

Steckenbleiben im Aufzug
Endlich keine Angst mehr vor Aufzügen...OK, steckenbleiben können wir dann immer noch, aber dann erhalten wir später einen kleinen Schadensersatz i.H. von 75€...beruhigend!

Brautkleid in Flammen
Welche Braut hatte schon nicht einmal Angst davor, dass der "schönste und wichtigste" Tag in ihrem Leben zunichte gemacht wird, weil das eigene Brautkleid spontan in Flammen aufgeht? - Puh, zum Glück ist man nun dagegen versichert, wenn man...bzw. Frau möchte...

Was würdest Du sagen, wenn wir Dir heute einen Schutzbrief gegen die Sorgen, Ängste und Probleme in Deinem Alltag anbieten?
"Den gibt's doch nicht?" sagst Du? - Doch den gibt es tatsächlich - und mit unserer Gruppe haben wir uns heute die genauen Versicherungsbedingungen dazu angeschaut.

Apropos Feuer...

Bei dem schönen Wetter heute hatten wir uns überlegt, diese Firmstunde bei uns in den Garten zu verlegen. Für das leibliche Wohl unserer Gruppe haben wir mit frisch Gegrilltem selbst gesorgt - für das geistliche Wohl haben wir, wie zu Beginn jeder Stunde, um die Hilfe des Hl. Geistes gebeten.

Woher stammt unser christliche Glaube? - diese Frage stellten wir uns und fanden heraus, dass es sich bei unserem Glauben um ein Angebot und ein Geschenk Gottes an uns handelt. Es ist also nicht etwas, dass wir uns selbst erfinden oder schenken können, sondern etwas, das von Außen zu uns kommt.

Der äußere und innere Tod

Den äußeren, physischen Tod kennen (und fürchten) wir Menschen alle. Doch daneben gibt es noch eine weitere Art des Todes, die zunächst nicht direkt als Tod erkannt wird. Wir kennen sicherlich die Redewendung: "innerlich tot sein". Doch was bedeutet das?
Wir haben uns dem Thema weiter angenähert und dazu verschiedene Bibelstellen gelesen und diskutiert.

Die Sünde und unsere Todesfurcht...

Die Sünde spielt eine große Rolle in unserem Leben. Doch was genau bewirkt sie bei uns?
Sie lebt wie ein Samen des Todes in uns und führt dazu, dass wir uns immer wieder von Gott trennen. Auslöser dafür ist immer die eine gleiche Lüge des Teufels: dass Gott uns nicht liebt, weil er versucht uns zu begrenzen.
Warum also lassen wir uns darauf ein? wollten wir wissen, und erfuhren, dass wir gefangen sind: wir sind zwar bestrebt das Gute zu tun, entscheiden uns jedoch oft für das Böse. Immer wieder stoßen wir in unserem Alltag an unerwartete Situationen, die uns unsere Grenzen aufzeigen - und dann verlassen uns die Kräfte und die guten Absichten.

Sind wir also nun verloren im ewigen Teufelskreis zwischen Bemühungen und Niederlagen?

... und die gute Nachricht

Keineswegs! denn es gibt jemanden, der uns bereits genau von diesem Problem gerettet hat: Jesus Christus.
Er hat uns durch seinen Tod und seine Auferstehung Entscheidenes geschenkt - und zwar nichts Geringeres als den Sieg über unseren Tod. Was dies genau bedeutet, haben wir in der Gruppe erklärt und besprochen.
Wir haben zudem erfahren, dass wir uns nicht länger fürchten müssen - dass wir also ruhig schwach sein dürfen - denn wir haben einen Schutzbrief: jemanden, der unsere Medizin und gleichzeitig unsere Impfung für unseren Kummer und Schmerz ist - viel besser als jede weltliche Versicherung es sein könnte. Und das beste daran: dieser Schutzbrief ist kostenlos!

Mit gefülltem Magen und hoffentlich gefülltem Geist schlossen wir die heutige Katechese ab.

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